Donnerstag, 23 Feb 2012
 
 
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A

 

Absturz Deutscher Begriff für CRASH ; im allgemeinen Sprachgebrauch die unbeabsichtigte und unerwünschte Unterbrechung einer laufenden Anwendung ; in der Regel ist mit Programmabstürzen ein Datenverlust der aktuellen Daten verbunden ; werden durch Hardwarefehler und/oder Programmfehlern ausgelöst

AC Abkürzung für Alternating Current (Wechselstrom) ; der elektrische Strom ändert periodisch seine Richtung (in Europa fünfzig mal in der Sekunde (50 Hz) in Nordamerika sechzig mal (60 Hz)

ACPI (Advanced Configuration and Power Interface) ist ein Standard für die Energiesparfunktionen in PCs.

ADA Programmiersprache die in den USA zwischen 1975 und 1980 auf Betreiben des Verteidigungsministeriums entwickelt wurde : benannt nach Lady Ada Lovelace, einer Mitarbeiterin von Charles Babbage, dem Erfinder einer frühen Rechenmaschine

Adapter Eine Einrichtung, mit der mechanisch wie elektronisch die Verbindung zwischen zwei ansonsten unpassenden Komponenten hergestellt wird

Adressbereich Bereich des internen Speichers, der vom Hauptprozessor direkt angesprochen werden kann

Adressbus Der Adressbus ist Bestandteil des Hauptprozessor eines Computers, über ihn werden die verschiedenen Speicherstellen des internen Speichers angesprochen.

ADSL (Asymetric DSL) asymmetrische Datenübertragung über einzelne Kupferleitungen, Übertragungsrate bis zu 7 MBit bei

After Dark Bekannter Bildschirmschoner auf Windows- und Macintoshsystemen, berühmt geworden für die Darstellung der "fliegenden Toaster".

AGP 1996 neu eingeführter 64-bit Anschluss-Standard für Grafikkarten (siehe Busarchitektur). Viel schneller als der PCI-Bus

AI
Abkürzung für Artificial Intelligence, künstliche Intelligenz (KI)

AIX Variante des Betriebssystems Unix

Aiken, Howard H. Professor für angewandte Mathematik an der Harvard University in Cambridge (1900 - 1973). 1939 begann Aiken mit dem Bau einer elektromechanischen Rechenmaschine, die im August 1944 unter dem Namen "Harvard Mark I" offiziell der Universität übergeben wurde.

Akkumulator Kurz Akku genannt; Rechenregister eines Mikroprozessors. Alle Berechnungen und Vergleichsoperationen laufen über den Akkumulator.

Alias Siehe Verknüpfung

Algol Abkürzung für ALGOrithmic Language. 1959 vorgestellte erste strukturierte Programmiersprache. Heute von Pascal verdrängt

Allocation Englisch für Zuteilung/Anweisung. Dieser Begriff wird zumeist bei der Gerätezuordnung verwendet ; z.B. "Serial Port allocated to Mouse.Drv" -> der serielle Anschluss ist dem Maustreiber zugeordnet.

Altair Der bekannteste Urvater aller Homecomputer der Firma MITS, vorgestellt in der Zeitschrift Popular Electronics im Januar 1974. Für ca. 800.- erhielt der Hobby-Elektroniker ein auf dem 8080 basierenden Rechner mit 256 Byte Arbeitsspeicher.

Alu Abkürzung für Arithemitc and Logic Unit (Rechenwerk). Im Rechenwerk werden alle mathematischen und arithmetischen Operationen sowie alle logischen Verknüpfungen durchgeführt.

Amplitude Als Amplitude bezeichnet man die Differenz zwischen dem größten positiven und dem größten negativen Ausschlag eines Schwingungsvorgangs.

AMR (Audio Modem Riser) eine Modem-Erweiterungskarte die ohne den Umweg über die serielle Schnittstelle direkt vom Chipsatz angesteuert wird.

Analog/Digitalwandler
Da ein Computer derzeit nur zwei Zustände voneinander unterscheiden kann, müssen alle analogen Daten (z.B. der Voltwert 3.58 V) in Zahlen umgewandelt werden z.B. 358. Auf diese Weise wird er dem Computer ermöglicht, Spannungen, Ströme und Widerstände etc. zu messen.

Animation Die Bewegung von Bildern auf dem Computerbildschirm ; Trickfilmtechnik.

Anschlagdrucker Veraltete Bezeichnung für Typenraddrucker.

ANSI Abkürzung für American National Standard Institute ; entspricht dem Deutschen Institut für Normung (DIN)

Antiqua Alle Schriften die sich von den römischen Buchstabenschriften ableiten. Außer Fraktur- und Handschriften tragen nahezu alle unsere Schriften - auch die serifenlose Schrift - diesen Beinamen.

APL Abkürzung für A Programming Language. Eine Programmiersprache für mathematische Operationen. APL Programme werden nicht mit den üblichen lateinischen Buchstaben geschrieben, sondern mit speziellen APL-Symbolen. Es handelt sich bei APL um eine interpretative Sprache, sprich jeder Vorgang des Programms wird schrittweise ausgeführt.

Applikationen engl. für Anwendungen oder auch kleine Programme.

APP siehe Applikationen, speziell für Apple Iphones und Ipad, aber auch für Smartphones anderer Hersteller.

Arbeitsspeicher Im Arbeitsspeicher werden alle Programme und Daten abgelegt, die sich gerade in Bearbeitung befinden (andere Daten bzw. Programme ruhen auf Datenträgern). Der Prozessor kann nur auf Daten direkt zugreifen, die sich im Arbeitsspeicher befinden. Aus Gründen der Geschwindigkeit ist dieser Speicher in Halbleitertechnik aufgebaut.
Die Größe des Arbeitsspeicher reicht von 256 Byte (beim Altair Mips 1976) bis zu 64 Gigabyte (Großrechner 1998). Von der Größe des Arbeitsspeichers hängt es ab, ob ein Programm überhaupt auf dem Computer ausführbar ist. Zum zweiten erhöht sich die reale Leistung eines Computers, wenn der Arbeitsspeicher vergrößert wird, in diesem Fall kann das Betriebssystem einen Teil des Arbeitsspeichers zum Puffern von Festplatten, CD-ROM oder häufig verwendeten Daten verwenden.

Architektur Im Bereich der EDV bezeichnet man mit dem Begriff Architektur den Aufbau des gesamten Systems bzw. die Struktur ganzer Systeme. Neben dem veralteten Standardsystem ISA konkurrieren bei den Bussystemen noch AGP und PCI um die Gunst der Anwender, andere Busarchitekturen z.B. MCA oder EISA sind auf der Strecke geblieben.

Arcnet siehe Netzwerke

Arithmetik In der Datenverarbeitung die Anwendung der vier Grundrechenarten. Intern werden Subtraktion, Division und Multiplikation auf die Addition zurückgeführt.

Arithmetikprozessor Ein Arithmetikprozessor ist ausschließlich für die Durchführung mathematischer Operationen zuständig und entlastet, je nach Anwendung, den Hauptzeit heute bezeichnet wird.

ARJ Komprimierungsdateiformat für AmigaOS, MacOS, MS/PC-DOS und Windows

ASCII Standard für den Zeichensatz z.B. unter MS-DOS ; Abkürzung für American Standard Code for Information Interchange. Eine internationale Vereinbarung nach der ein Zeichen (z.B. Buchstabe) einem einheitlichen Byte zugeordnet wurde.

ASIC Abk. Application Specific Integrated Circuit. Speziell entwickelter, hochintegrierter Baustein in einem Computersystem, z.B. Chipsatz.

Ashton Tate Bedeutendes amerikanisches Softwareunternehmen. Entwickelte das Datenverwaltungsprogramm dBase und FrameWork. 1991 vom amerikanischen Softwareunternehmen Borland International aufgekauft worden

Assembler Maschinenorientierte Programmiersprache, deren Befehlsmenge exakt mit der der Maschinensprache übereinstimmt. Diese Befehle werden im Assembler jedoch durch sog. Mnemoniks dargestellt, was dem Programmierer das Aufschreiben des Programms erleichtert und die Fehleranfälligkeit vermindert. Assemblerprogramme sind trotz allem wesentlich schwieriger zu Schreiben als Programme in höheren Programmiersprache (z.B. Basic, Pascal oder C). Sie sind aufgrund der Nähe zur Maschinensprache sehr speicherschonend und schnell in der Ausführung. Heute wird die Assemblerprogrammierung vorwiegend im Treiber- und Betriebssystem- bereich eingesetzt, da die Rechenleistung heutiger Computersysteme auch "verschwenderischere" Arbeitsmethoden erlaubt.

Assign Dienstprogramm für PC/MS-DOS welches den Tausch der Laufwerksbezeichnungen ermöglicht.

Assoziativspeicher Bei diesem Speicher wird der Speicherinhalt über den Inhalt, nicht über die Adresse an- gesprochen. Weil das gesuchte Merkmal gleichzeitig an alle Speicherplätze ausgegeben wird, ist die Reihenfolge, in der die Daten gespeichert wurden, unerheblich. Mit dieser Methodik wird versucht die Arbeitsweise des menschlichen Gehirns nachzuahmen.

AT Abkürzung für Advanced Technologie ; sie bezeichnet die Rechnerklasse der IBM / Intel kompatiblen Personal Computer die auf dem 80286, 80386 und 80486 Prozessor basieren.

ATA Abk. AT Attachment ; Laufwerkskommando-Standard basierend auf dem ST506/412 Interface der Festplattenfirma Seagate ; siehe auch IDE

Attribut Synonym für Eigenschaft.

Atapi (Ata Attachment Packet Interface)  Als Ergänzung zum ATA Standard wurde es vom SFF Komitee zum Anschluss von CD-ROM Laufwerken entwickelt.

Auflösung Wichtiges Kriterium für die Beurteilung von Monitoren, Druckern und Plottern. Die Auflösung ist das Maß für die Qualität der Zeichendarstellung. Sie gibt die Anzahl der Punkte an, mit der z.B. ein Zeichen aufgebaut ist. Monitore die dem VGA Standard entsprechen verfügen über 640x480 Bildschirmpunk- ten, während der erweiterte SVGA Standard bis 1600x1200 Bildschirmpunkten beschreibt. Pro Bildschirmpunkt (Pixel) wird Speicherplatz für den Farbwert benötigt, so dass je nach Bildschirmspeicher bei steigender Auflösung die maximale Farbanzahl absinkt. Die maximale Farbanzahl wird bei Monitoren in "Bit-Tiefe" angegeben, so sind bei 8-Bit Farbtiefe maximal 256 Farben möglich. Ein DIN-A3 Business Plotter verfügt im Vergleich über 2700x3600 Punkten, jedoch ein grobkörnig S/W Kleinbildfoto etwa eine Millionen Punkte. Die Auflösung bei Druckern wird mit "Dots Per Inch" (DPI) angegeben und erreicht heute Spitzenwerte von 1440 DPI. Schriften lassen sich bereits ab 300 DPI sehr gut lesen. Wie bei den Druckern, wird auch die Auflösung bei Scannern mit DPI angegeben, bei günstigeren Modellen werben die Hersteller oft mit der "interpolierten Auflösung von 4800 DPI", was jedoch in Wirklichkeit nicht die optische Auflösung beschreibt, sondern eine einfache Hochrechnung der Vorlage. Bei Scannern gilt eine optische Auflösung von 600 DPI derzeit als handelsüblich und 1200 DPI bereits als sehr gut.

Aufzeichnungsdichte Maß für die Menge an Informationen (Bits) die pro Flächeneinheit auf einem magnetisch oder optisch arbeitenden Speicher untergebracht werden können.

Autoexec.Bat Spezielle Stapeldatei der Betriebssystem MS/PC-DOS und Windows 95/98, welche nach dem Systemstart automatisch ausgeführt wird.



B

Babbage, Charles Englischer Mathematiker (1792 - 1871) ; entwickelte 1834 die erste Rechenmaschine

Background engl. Hintergrund

Backflasch Ein von links oben nach rechts unten verlaufender Schrägstrich der als Sonderzeichen im Betriebssystem MS/PC-DOS und Windows 95/98 für die Markierung verschiedener Verzeichnisebenen eingesetzt wird.

Backtracing Engl. für Rückverfolgung. Methode zum Aufspüren von Programmfehlern.

Backup Verfahren zur Datensicherung von allen oder einigen Information von einer Festplatte auf einen anderen Datenträger.

Bandbreite Bezeichnet den Bereich eines Frequenzbandes, der für die Übertragung zur Verfügung steht.

Bank Switching Eine Methode die zur Erhöhung des adressierbaren Speicherbereichs bei 8-Bit Computern eingeführt wurde

Barock Antiqua Schriftarten die in der Barockzeit entworfen wurden, z.B. Baskerville und Times.

Basic (Beginners All-purpose Symbolic Instruction Code). Basic ist eine 1962 entwickelte, einfache und leicht erlernbare Programmiersprache, die heute für alle gängigen Computertypen angeboten wird. Bei den älteren Basicdialekten handelt es sich um eine Interpretersprache, d.h. während de Programmablaufs übersetzt der so genannte Interpreter jeden einzelnen Basicbefehl in ein ausführbares Maschinenprogramm. Der Nachteil zur sogenannten Compilersprache liegt in der Ausführungsgeschwindigkeit, da Compiler zuerst den ganzen Basiccode in Maschinensprache wandeln und dann ausführen. Moderne Basicdialekte wir das Truebasic, Powerbasic oder Visualbasic sind Compilerdialekte, nur bei QBasic von Microsoft, welches vielen MS-DOS Paketen beilag, handelt es sich um einen Interpreterdialekt. Auch wurden den modernen Dialekten die Strukturierung ähnlich der von Pascal eingebaut, was einen großen Vorteil zu den älteren Versionen darstellt.

Batchdatei Stapeldatei, Anreihung von Befehlen des Betriebssystem.

Baud Geschwindigkeitsangabe, Bits pro Sekunde ; benannt nach Jean Maurice Emile Baudot (1845-1903), frz. Fernmeldeingenieur

BBS (Bulletin Board System) oder auch Mailbox. Ein Rechner der über ein oder mehreren Modems erreichbar ist und als schwarzes Brett für seine Mitglieder dient. Auf kommerziellen BBS findet man meist Treiber und Updates.

BCD Abkürzung für Binary Coded Decimals, bei dieser Methode werden die Ziffern von 0 bis 9 in vier Bits verschlüsselt. Diese Vierergruppe nennt man auch Tetraden oder Nibbles.

BDSG Bundesdatenschutzgesetz

Bedo (Burst EDO Speicher) SIMM Speichermodul

Benchmark Ein Programm/Wert um die effektive Rechenleistung eines Computers zu beurteilen. Die am häufigsten verwendeten Benchmarks für den Leistungstest eines Computers in einem Anwendungsfall sind momentan die Benchmarks von MadOnion, welche die Grafikleitung ermitteln. Weiterhin gibt es den Coretest, bei dem die Geschwindigkeit der Festplatten ermittelt wird und den Landmark Test, bei dem die Geschwindigkeit relativ zur Taktfrequenz eines original IBM AT angegeben wird.

Benutzeroberfläche Diejenigen Bestandteile der Hardware und Software, mit denen der Benutzer eines Computersystems unmittelbar in Berührung kommt, die "Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine".

Bernoulli-Box Alte Bezeichnung für externe Wechselspeicher.

Betriebssystem Jedes Computersystem besteht aus Hardware und Software. Das Betriebssystem steuert sowohl die Hard- und Software um ein sinnvolles Zusammenwirken beider Seiten zu er-möglichen. Das Betriebssystem kann als Managementprogramm eines Computers betrachtet werden. Die häuslichen Bereich früher eingesetzten Betriebssysteme waren sog. Single-User-Systems, bei denen jeweils nur ein Benutzer Zugriff auf die Hardware des Systems besaß. Das Betriebssystem SYSTEM 6.07. (dem Vorläufer des heutigen MacOS) besitzt zum Beispiel die Möglichkeit vom Single-User Finder Modus in den Multitasking Multifinder Modus zu schalten, so dass mehrere Programme parallel im Speicher gehalten werden können und mehrere Benutzer synchron auf die Hardware des Computer zugreifen können. Alle heutigen Betriebssystem (mit Ausnahme der MS/PC-DOS basierenden Programme) sind Multitasking fähig. Diese Programme laufen natürlich nicht wirklich gleichzeitig ab : der Rechner "beschäftigt" sich reihum eine kurze Zeit (tausendstel Sekunden) mit den einzelnen Programmen. Diese Arbeitsweise schafft jedoch im allgemeinen den Eindruck, jedem Benützer stünde die Mehrplatzrechenanlage allein zur Verfügung. Aus dem Hause Microsoft stehen derzeit Windows ´98, Windows NT 4.0 und MS-DOS zu Verfügung, IBM bietet das OS/2 in der vierten Generation an, Apple stellte vor kurzem die achte Version des MacOS vor, eine freie Programmierervereinigung bietet das alter- native Betriebssystem Linux an. Der Softwareanbieter Be stellte im Frühjahr 1998 die PC Version des BeOS vor, welches sich jedoch noch im Entwicklungsstadium befindet. Das AmigaOS liegt in der vierten Version vor und Nutzer der Acorn Systeme arbeiten mit dem sog. RiscOS. Für weitere Computertypen liegen Betriebssystemdialekte mit unter - schiedlichen Leistungen und Ressourcenansprüchen vor.

Bezier-Kurve Kurve n-ten Grades, die eine gute Annäherung an den Polyglonzug durch n+1 vorgegebene Punkte im Rauf liefert. Unter einem Polyglonzug versteht man in diesem Fall eine Folge gerader Linien bzw. Strecken, wobei jeweils der Endpunkt einer Strecke auf den Anfangs- punkt einer weiteren Strecke trifft. Dieses Verfahren wurde von Pierre Beziere in den 60er Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts entwickelt. Bezierkurven sind heute eine wichtige theoretische Grundlage für viele Verfahren in der computerunterstützten Konstruktion (CAD) die sich mit gekrümmten Flächen befasst.

Bibliothek Sammlung von Programmteilen oder Programmen, auf die das Hauptprogramm bei Bedarf zugreifen kann. So ist es möglich das sich verschiedene Programme eine Bibliothek teilen.

Bildauflösung Siehe Auflösung

Bildfrequenz Siehe Bildwiederholungsrate

Bildpunkt Siehe Pixel

Bildschirmschoner Programm welches sich nach Ablauf einer einstellbaren aktionsfreien Zeit des Benutzer aktiviert. Der Bildschirm wird durch das Abblenden oder durch die Darstellung von bewegten Grafiken vor dem sog. "Einbrennen" des Bildes bewahrt. Sobald der Benutzer eine Taste oder die Maus bewegt wird die Schonung beendet. Bildschirmschoner sind häufig im Lieferumfang des Betriebssystems enthalten. Das bekannteste kommerzielle Produkt ist After Dark aus dem Hause Berkeley Software.

Bildschirmtext (BTX). 1984 eingeführter Dienst der Deutschen Bundespost der auf Basis des CEPT Standards den Austausch von Daten bzw. Kommunikation auf Computern oder BTX- tauglichen Terminals erlaubt. Das heute im T-Online integrierte BTX wird zunehmend durch das ansprechender Internetangebot ersetzt.

Bildwiederholungsrate Die Frequenz des Bildaufbau des Monitor, sollte möglichst über 72hz liegen, damit das menschliche Auge das Flimmern nicht registriert. Man spricht hierbei von einer ergonomischen Frequenzrate.

Binär Aus zwei Grundelementen (Grundeinheiten, Zuständen) bestehend.

Binärsystem System,
das zur Darstellung von Informationen nur zwei Elemente benötigt. Das wichtigste binäre System ist das Dualsystem, dass die Ziffern 0 und 1 verwendet.

Binder (Englisch : linkage editor) Siehe Linker

BIOS (Basic Input/Output System) Grundlegende Routinen zur Ein- und Ausgabe ; das BIOS leitet den Startvorgang bis zum eigentlichen Aufruf des Betriebssystems und ist für die Grundeinstellung z.B. der Festplatten, des Arbeitsspeichers etc. zuständig. SCSI Controller verfügung mitunter ein eigenes BIOS, welches bei Bedarf im Startprozess installiert wird um Festplatten ansprechen zu können. Weitere Informationen zum Thema BIOS finden Sie unter http://www.bios-info.de

Bit Speichergröße : kann Zustand 0 oder 1 annehmen und bildet somit die Grundlage des Computersystems, 8 Bit ergeben zusammen ein Byte.

Bitmap Matrix, in der sich das System vermerkt, welche Stellen einer Grafik in welchem Farbton gesetzt sind. Bitmap Grafiken sind als Grafikformat einfach zu erstellen, verbrauchen bei großen Abbildungen jedoch sehr viel Speicher. Das Vergrößern einer Bitmap hat ein grobkörniges Bild zu Folge. Das BMP und PICT Datenformat sind die bekanntesten Vertreter der Bitmap-Dateien.

Bittiefe Informationsmenge, die bei der Bildverarbeitung mit Hilfe eines Scanners über einen Bild- punkt (Pixel) gespeichert wird. Im einfachsten Fall wird jedem Pixel nur ein Bit zugeordnet, dass über die Alternative "schwarz" oder "weiß" entscheidet. Aber je mehr unterschiedliche Graustufen oder Farben verwendet werden, desto höher ist die Datenmenge (Bit) je Bildpunkt.

blank Engl. für : leer, unbeschrieben

Block 1. Kleinste adressierbare Speichereinheit eines externen Speichers (Festplatte, Diskette). Jeder Block wird mit einer Adresse versehen, über die eine Menge von Daten gelesen oder geschrieben werden. 2. Abgeschlossener Programmteil bei einer strukturierten Programmiersprache.

Blockade Ein beliebig ausgewähltes, zweckmäßigerweise selten genutztes Sonderzeichen in einer Textverarbeitung das in unfertigen Manuskripten als Platzhalter verwendet wird.

Blockgrafik Der Bildschirm eines Computers ist in Blöcke aufgeteilt, die Platz zur Wiedergabe eines Zeichens bieten. Ein Zeichen kann eine Zahl, ein Buchstabe oder ein Sonderzeichen sein. Jeder Block wird einzeln adressiert, so dass grobe Grafikdarstellungen mit den ASCII-Zeichen möglich sind. Typisch ist die Einteilung des Bildschirms in 24 Zeilen mit je 40 oder 80 Zeichen.

BNC Kabel Beim BNC Kabel handelt es sich um ein speziell abgeschirmtes Kabel für den Netzwerk- bedarf, an den beiden Enden dieses Kabels muss ein Abschlusswiderstand angebracht wer- den, um Datenaustauschfehler zu vermeiden.

Boolesche Logik Nach dem Mathematiker Georg Boole (1815-1864) benannte mathematische Logik. Die Boolesche Logik ist binär, d.h. sie setzt voraus, dass von ihr untersuchte Aussagen entweder "wahr" oder "falsch" sind. Diese beiden Grundwerte können nun durch eine Reihe von Operationen miteinander verknüpft werden, wobei die Resultate dieser Verknüpfung durch Tabellen , die sog. Wahrheitstabellen, definiert werden. Die grundlegenden logischen Funktionen sind AND, OR und NOT und finden in jeder modernen Programmiersprache ihre Anwendung.

Booten Das Starten eines Computersystems wird als Booten bezeichnet und wird auf die Lügengeschichte des Baron Münchhausens bezogen, der sich an seinen eigenen Stiefel (Boots) aus dem Sumpf zog. Beim Booten wird im allgemeinen zunächst ein Startprogramm abgearbeitet, welches in einem PROM gespeichert ist. Dieses Programm lädt nach einer Reihe von Selbsttests das Betriebssystem vom Massespeicher in den Hauptspeicher und übergibt die Kontrolle.

Bordcomputer Bezeichnung für Computer in einem Kraftfahrzeug, Flugzeug, Schiff oder an Bord eines Raumschiffs.

Bottom-up-Methode Verfahren der Programmentwicklung, bei dem die Programmierung von der untersten Programmebene, der Lösung von Teilproblemen, zu den Hauptfunktionen, der Lösung übergeordneter Probleme, fortschreitet. Bei umgekehrter Vorgehensweise spricht man von der Top-Down-Methode.

bpi (Bits Per Inch ("Bits je Zoll"))  Maßeinheit für die Datenmenge pro Inch

bps (Bits Per Second) Maßeinheit für die Übertragung von Daten

Brainware Geistige Vorarbeit, die im Stadium der Planung des Einsatzes von Computersystemen und der Entwicklung von Anwendungsprogrammen geleistet wird.

Braun, Antonius Wiener Optiker (1685 - 1728) und mathematischer Instrumentenbauer, dem der Bau einer Rechenmaschine auf Basis eines Sprossenrads für alle vier Grundrechenarten gelang.

break Engl. für Unterbrechen

Breakpoint Unterbrechungsstelle ; finden ihre Verwendung in der Fehlersuche bei komplexen Programmieraufgaben.

Breitbandkabel Ein Lichtwellenleiter oder Koaxialkabel, das aufgrund hoher Bandbreite die schnelle Übertragung großer Datenmengen ermöglicht. Mit Hilfe eines Breitbandkabels können z.B. mehrere Fernsehprogramme oder Telefonate in unterschiedlichen Richtungen übertragen wer- den.

bridge Unter einer "Bridge" versteht man in der Elektrotechnik einen direkten elektrischen Kontakt zwischen zwei Punkten eines Schaltkreises. Im engeren Sinne koppelt eine Bridge gleichartige Netze oder Netzsegemente aneinander und übernimmt unter anderem die Aufgabe, Daten nur dann weiterzuleiten, wenn sich der Adressat im angeschlossenen Segment befindet. Je nach Architektur des Netzwerkes kommen hierbei unterschiedliche Algorithmen zum Einsatz.

Browser Programm zur Betrachtung von Dateien unterschiedlichsten Datenformats, z.B. Internetseiten. Weltweit wird der Microsoft Explorer und der Netscape Navigator / Communicator am häufigsten eingesetzt, da beide Programme auf die Internetbetrachtung des Privatanwenders optimiert sind und über entsprechende multimedialen Funktionen (Active X, Dynamic HTML etc.) verfügen. Die Hersteller Microsoft und Netscape leisten sich seit 1996 einen "Browserwar" (Browserkrieg) in dessen Wirren dem Privatkunden beide Programme der - zeit kostenlos zu Verfügung stehen. Die Microsofttaktik, den Explorer direkt in das Betriebssystem Windows zu integrieren hat mehrere Rechtsstreitigkeiten hervorgerufen, die jedoch zu Gunsten des Fastmonopolisten Microsoft ausgehen werden. Netscape indes hat den Quellcode des Communicators freigegeben und kann von jedem Interessenten weiter- entwickelt werden. Für nahezu jedes aktueller Computersystem stehen Browser zu Verfügung. Der 1994 in Skandinavien entwickelte OPERA begnügt sich mit einem 80386 PC mit 4 Megabyte Arbeitsspeicher. Java, Active X und Dynamic HTML werden erst ab der Version 4 unter - stützt, so Jon von Tetzchner - Mitentwickler des DM 70.- teuren Browsers der gänzlich ohne DLL (Dynamic Link Librariers) auskommt und so die Systemresourcen schont. MOSAIC heißt der Urvater aller modernen Browser, 1993 an der University of Illinois entwickelt, ist dieses Active X und Dynamic HTML lose Programm nicht nur als Freeware erhältlich, es wird sogar der Quellcode auf Anfrage übermittelt. LYNX heißt ein Dosboxbrowser, der auf sämtliche multimedialen Einlagen verzichtet und so eine enorme Geschwindigkeit zum reinen Informationssammeln erzielt, leider läuft dieser Browser nicht unter Windows 3.x (auch nicht mit W32s Erweiterung). AMAYA ist ein von der W3C entwickelter Freeware Testbrowser, der spezielle mathematische Formeln im Netz optimal darstellt.

Bruttokapazität Die Bruttokapazität benennt das Fassungsvermögen eines Datenträgers vor der eigentlichen Bereitstellung (Formatierung) zur Bearbeitung durch das System.

BS2000 Abk. Betriebssystem 2000 ; von der Firma Siemens entwickeltes Großrechnersystem

Btx siehe Bildschirmtext

buffer engl. Puffer

BUFFERS Befehl für das Betriebssystem MS/PC-DOS, mit dem eine bestimmte Menge von konventionellen Arbeitsspeicher für die Pufferung von Massespeicherdaten verwendet wird.

bug (Engl. Wanze) ein Programmfehler

Bus Verbindungssystem zwischen Computersystemkomplexen (CPU, Speicher, Eingabeeinheit etc.) ; je nach Art der übertragenen Daten unterscheidet man den Adressbus, Datenbus und Steuerbus. Ein Bussystem kann seriell oder parallel arbeiten

Busarchitektur Im Bereich der Personal Computer gab es mit der Zeit verschiedene Busnormen, die ersten IBM PCs besaßen einen 8-Bit Datenbus, konnten also genau acht Bit parallel übertragen. Drei Jahre später wurde der AT vorgestellt, der auf dem 16-Bit AT-Bus (oder heutige Bezeichnung ISA-Bus) sechzehn Bit parallel übertragen konnte. 1987 stellte IBM den 32-Bit Microchannel (MCA) vor, der sich aufgrund des hohen Lizenzpreises für die Konkurrenz nicht durchsetzten konnte. Eine Gruppe von neuen PC Herstellern versuchte den ISA Bus auf 32-Bit Ebene zu erweitern und stellte den EISA Bus vor. Der Vesa Local Bus, eine Art Verlängerung des Prozessorbus wurde vorwiegend bei Motherboards für den 80486 eingesetzt. Der ebenfalls 32-bittige PCI Bus stellt heute den Standard in der PC und Macintosh Welt dar, lediglich für die Grafikkarte findet der AGP Anschluss als Weiterentwicklung Verwendung..

Bush, Vannevar Bush (1890-1974) Baute um 1930 den ersten mit Einschränkungen als solchen bezeichenbaren Computer, in dem zur Durchführung von Berechnungen und zum Speichern von Informationen statt der bis dahin verwendeten mechanischen Hebel und Getriebe erstmals elektromechanische Relais eingesetzt wurden. Vannevar Bush wurde auch als Vater des Hyper- media Gedankens bezeichnet.

Busnetzwerk Eine der Grundformen der Netzwerkarchitektur. Beim Busnetzwerk sind die Computer durch eine oder mehrere Leitung linear verbunden, d.h. sie bilden kein Ring oder Stern. Diese Netzwerkform ist die technische einfachste Form für die Vernetzung und eignet sich für eine relativ geringe Anzahl von Stationen, welche nur gelegentlich miteinander kommunizieren, dann jedoch sehr große Datenmengen austauschen. Die Entfernung der Rechner untereinander spielen prinzipiell keine Rolle. Das Problem bei Busnetzwerken besteht vor allem darin, Kollisionen von Signalpaketen zu verhindern. Jede Station prüft vor dem Absenden einer Nachricht die Aktivität des Bus. Starten zwei Rechner synchron, so wird die Aktion von beiden gestoppt und jeder versucht nach eine zufälligen Zeiteinheit erneut das Datenpaket zu übermitteln. Heute wird das Busnetzwerk vorwiegend als Ethernet bezeichnet, was auf eine Entwicklung von Intel, Xerox und DEC in den 70er Jahren zurückgeht. Maxi- mal 1024 Station können so verbunden werden bei einer maximalen Entfernung von 2500 Meter zueinander.

Bussystem siehe Bus

busy Engl. für besetzt oder beschäftigt.

Byte Größeneinheit, ein Byte umfasst acht bit

byteparallel Begriff aus der Datenübertragung. Bei byteparalleler Übertragung werden alle Bits mehrerer Bytes gleichzeitig über mehrere Leitungen vom Sender zum Empfänger geschickt.

byteseriell Begriff aus der Datenübertragung. Bei byteserieller Übertragung werden die Bits eines Bytes über acht Leitungen gleichzeitig vom Sender zum Empfänger geschickt. Die Bytes eines aus mehr als einem Byte bestehenden Wortes werden nacheinander gesendet.



C

C Die Entwicklung der maschinennahen Programmiersprache C ist eng mit der des Betriebssystems UNIX verbunden. Anlass war, das ursprünglich nur auf einen Rechner ausgelegte Betriebssystem UNIX auf andere transportierbar zu machen. UNIX wurde weitgehend in C geschrieben. Das Programmieren in C verbindet die Annehmlichkeiten einer höheren Programmiersprache mit dem Vorteil, direkt auf den Prozessor zugreifen zu können. C eignet sich besonders für die Systemprogrammierung.

Cache Zwischenspeicher z.B. für den Hauptprozessor. Daten werden mit Hilfe eines komplexen Algorithmus in einen schnelleren Speicher (Cache) "vorgelesen", die gleiche Technik wird auch bei als Festplattencache bezeichnet ; Daten von der Festplatte werden in den wesentlich schnelleren Hauptspeicher vorgelesen

CAPI (Common ISDN API) ist eine für jede ISDN Karte erforderliche Treiber-Software, die man benötigt, um unter Windows auf eine solche Karte zugreifen zu können.

CAT Befehl aus dem Betriebssystem AMSDOS mit dessen Hilfe das Inhaltsverzeichnis ausgegeben wird.

CDR (Compact Disc Recordable) 1x beschreibbare CD ; kompatibel zur Audio CD ; wird mit "CD-Brennern" im SCSI oder ATAPI Anschluss beschrieben ; typische Transferraten liegen bei 600 Kb/s im Schreibmodus und bis zu 1800 Kb/s im Lesemodus ; typische Zugriffszeit zwischen 150 und 200 ms

CD-RW Widerbeschreibbare 650 MB CD. Phase Change Laufwerkstechnologie ; Zugriffszeit ca. 150 bis 200 ms. Anschluss via Parallel, ATAPI oder SCSI.

CGA
Veralteter Farbgrafikstandard ; Eingeführt durch IBM am 12.08.1981 ; diese Karten bieten zwei Textseiten (80x25) und (40x25) und zwei Grafikseiten (640x200) und (320x200) ; da die standardmäßige horizontale Ablenkfrequenz 15,7 kHz beträgt, lassen sich sowohl Monochrome als auch Colormonitore anschließen. 60 Hz vertikale Ablenkfrequenz. 16 Farben

Chat Computergestützter Smalltalk mit mehreren Teilnehmern via Mailbox, Intranet oder Internet

Chipsatz Bei Motherboards die aufgebrachter Chipsatz bestimmt indirekt auch die Größe des maximal cachebaren Arbeitsspeicher, so kann es zu Leistungsreduktionen führen, wenn der Arbeitsspeicher zu groß ausgebaut wurde. Bekannte Chipsatz Hersteller sind Intel, Ali oder SIS.

CHS (Cylinder Heads Sectors) Die Festplattenparameter werden beim Booten über das Identify Drive Kommando vom BIOS ermittelt und in ein CHS umgesetzt Im CHS BIOS Modus ist die Maximalkapazität der Festplatte auf 504 Mb begrenzt, Abhilfe schafft hier der LBA Mode bzw. BIOS-Extensionen wie das Programm EZ-Drive oder OnTrack. Heutige Motherboards arbeiten mit Festplatten bis zu 127 Gigabyte Kapazität.

CMOS (Compmentary Metal Oxide Semiconductor) Spezielles Herstellungsverfahren für Transistoren, dessen Ergebnis Schaltung mit äußerst geringem Stromverbrauch sind.

Cookies (Engl. Kekse) Über das Internet auf dem System abgelegte Informationsdatei, mit dem Ziel das erneute Einloggen auf die gleiche Netzseite zu registrieren, viele Internetseiten funktionieren nicht, wenn die Browsersoftware diese Informationsdateien nicht annimmt.

CPU (Central Processing Unit) Hauptprozessor z.B. Pentium oder Athlon.

Crash (engl. Unfall) Die Software des PCs reagiert nicht mehr auf eingehende Signale, sprich das System muss neu gestartet werden



D




DAT (Digital Audio Tape) Als Streamer geeignetes Speichermedium ; Audio Aufzeichnungen mit 48 kHz, 44.1 kHz und 21 kHz sind möglich und werden als Mastertape im Studiobetrieb verwendet ; die Firma Alesis hat ein acht Spur DAT System auf Basis der Video 8 Technik entwickelt ; DAT-Kassetten werden häufig unter der Bezeichnung "4mm" vertrieben

DAT-Streamer Backupmedium über SCSI-II Anschluss Helical-Scan (Schrägspur) Aufzeichnungsverfahren. Je nach Spezifikation im DDS-4 bis zu 4 Mb/s Datentransfer-Rate.

DATEV Abk. Datenverarbeitungsorganisation des steuerberatenden Berufes in der Bundesrepublik Deutschland e.G.

Datex-L (Abk. Data exchange (Datenaustausch) oder Daten- und Telenetz der Deutschen Bundes- post / Telekom) Das L steht für Leitungsvermittlung. Zwischen zwei Teilnehmern wird eine Leitung aufgebaut, auf der Informationen im Duplexbetrieb ausgetauscht werden können. Es empfiehlte sich lediglich zum Austausch kleinerer Datenpakete.

Datexnetz Das Daten- und Telenetz der Deutschen Bundespost / Telekom stellt mit Datex-P und Datex L ein digitales Leitungsnetz dar, das Datenverarbeitungseinrichtungen miteinander verbindet. Die erreichten Übertragungsraten liegen zwischen 300 und 128000 bps.

Datex-P (Abk. Data exchange (Datenaustausch) oder Daten- und Telenetz der Deutschen Bundespost / Telekom) Das P steht für Paketvermittlung. Das Datex-P Netz setzt das Vorhandensein eines Modems je Teilnehmer voraus. Datex - P empfiehlt sich zur Übertragung größerer Daten- mengen. Heutiger Name für das Netz ist T-Online.

D/A Wandler siehe Digital-analog Wandler

DBase Eines der bekanntesten Datenbankprogrammen aus der frühen Zeit der Personal Computer. In der Version II für 8-bit Computer und Version III für 16-bit Systeme.

DBMS Abk. Data Base Management System (Datenbankprogramm)

DC Abk. Direct Current (Gleichstrom)

DDL Abk. Data Description Language (Datenbeschreibungssprache)

Debugger Wörtlich übersetzt bedeutet "Debugger" Entwanzer. Ein Programm, mit dessen Hilfe Programmabläufe Schritt für Schritt vorgenommen werden können, um die Fehlersuche zu erleichtern.

Debugging Wörtlich übersetzt bedeutet "Debugging" entwanzen. Man sagt dieser Begriff sei in der Urzeit der Computer entstanden, da eine Wanze ein Relais eingeklemmt haben soll. In der Computerterminologie bezeichnet man so generell das Testen von Programmen und die Suche und Beseitigung von Fehlern.

DEC Abk. Digital Equipment Corporation (US Hersteller von Computersystemen)

Decoder Eine Schaltung, die ein Ausgangssignal aus mehreren Eingangssignalen herstellt.

Default Normal- oder Standardwert.

Dekrementieren Das Verkleinern einer Zahl, in der Regel um den Wert 1.

DEL Befehl aus dem Betriebssystem MS/PC-DOS mit dem Dateien gelöscht werden können.

DEL-Taste Taste mit der Beschriftung "DEL", mit der einzelne Zeichen gelöscht werden können. Auf deutschsprachigen Tastaturen ist die Taste mit "Entf" beschriftet.

Demodulation Umwandlung elektromagnetischer oder akustischer Schwingungen in digitale Signale.

Density Die Aufzeichnungsdichte von Daten auf einer Diskette.

Deschutes Intel Codename für einen Prozessor, Fluss in den USA

Descending Eng. Absteigend

Desktop (Engl. Schreibtisch) Die Arbeitsoberfläche moderner, grafischer Betriebssysteme wird in der EDV als Desktop bezeichnet.

Desktop Publishing DTP Ursprünglich bezeichnete man die Setzarbeit am Computer als DTP, heute werden immer mehr Programme als DTP Programme bezeichnet (Adobe Pagemaker, Corel Draw, Quark Xpress, Microsoft Publisher).

DEVICE Befehl aus dem Betriebssystem MS/PC-DOS zur Ansteuerung von Peripheriegeräten über ein separates Treiberprogramm, welches mit DEVICE eingebunden wurde.

DFÜ Abk. Datenfernübertragung

DFV Abk. Datenfernverarbeitung

DHCP Server Ein DHCP-Server teilt den Computern in einem Netzwerk auf Aufforderung ihre eigene IP Adresse zu. DHCP Server werden lediglich in sehr großen Netzwerken benötigt.

Dhyrstone Test Siehe Benchmark

Diagnose Das Überprüfen von Programmen, PC und der Peripheriegeräte mittels spezieller Diagnoseprogramme. Viele Computer führen nach dem Einschalten eine Selbstdiagnose durch.

Dialogfenster In einem Dialogfenster werden dem Benutzer von dem laufenden Programm Anweisungen oder Informationen abgefragt, die den weiteren Programmablauf bestimmen.

Dienstprogramm Programm, welches als fester Bestandteil des Betriebssystems ausgeliefert wurde.

Digital Im Gegensatz zu "Analog", wird in der grundlegenden Digitalverarbeitung jegliche Information auf die Werte Wahr/Falsch oder 1/0 reduziert.

Digital-Analogwandler Im Gegensatz zum Analog-Digitalwander, der analoge Signale in digitale umsetzt, damit der Computer diese verarbeiten kann, wird mit Hilfe eines D/A Wandler ein binärer Digitalwert in eine proportionale Spannung umgewandelt.

Dimensionierung Begriff aus der Programmierung, mit dem ein Speicherbereich für eine bestimmte Menge von Daten reserviert werden kann.

DIN Abk. Deutsches Institut für Normung

DIP Abk. Dual In line Package (Zweireihige angeordnetes Gehäuse)

DIP Schalter Dual-In-Line-Package Schalter ; kleines IC Gehäuse, welches mit Kippschaltern ausgestattet wurde. Man benutzt DIP-Schalter zum Einstellen von Grundwerten z.B. bei Druckern oder Erweiterungskarten.

DIR Befehl aus dem Betriebssystem MS/PC-DOS mit dem das Inhaltsverzeichnis (Directory) aus- gegeben wird.

DNS (Abk. Domain Name Server) Ein DNS wandelt die gültigen Namen einer Adresse in eine IP-Adresse um.

DLL Librariedatei, objektorientierte Befehlsbibliothek

DPI Dots Per Inch, wie viel Zeichenpunkte passen auf einen Inch, Monitore haben z.B. 96 dpi, Drucker min. 300 DPI.. Moderne Farbtintenstrahldrucker sollten über eine Auflösung von 720 dpi verfügen, um qualitative Ausdrucke produzieren zu können

DMA (engl. Direct Memory Access) Direkter Speicherzugriff unabhängig vom Prozessor.

DDS-1 DAT Spezifikation ; Datentransfer-Rate 183-366 Kb/s ; Kapazität 1.3 bis 2.0 Gb je Medium ohne Kompression

DDS-2 DAT Spezifikation ; Datentransfer-Rate 500-600 Kb/s ; Kapazität 2 - 4 Gb je Medium ohne Kompression

DDS-3 DAT Spezifikation ; Datentransfer-Rate bis zu 1 Mb in der Sekunde ; Kompressionslose Kapazität je Medium bis 12 Gigabyte

DDS-4 DAT Spezifikation ; Datentransfer-Rate bis zu 4 Mb in der Sekunde ; 20 Gigabyte Kapazität je Medium ohne Kompression. Kompatibel zu den anderen DDS Standards

DECT (Abk. Digital Enhanced Cordless Telephone) Verbesserter Standard für den Betrieb von schnurlosen Telefonen ; die Übertragung wird auf dem Funkweg verschlüsselt, so dass ein Abhören nur noch mit größerem technischen Aufwand möglich ist.

Direct Overwrite Schreibspezifikation bei Laufwerken mit magneto-optischem Verfahren, erzielt Transfer- raten bis zu 2.0 Megabyte in der Sekunde.

Direct X
Erweiterung für Windows ´95/98/NT, gilt als einheitliche Softwareschnittstelle vor allem für Multimedia- und Spielprogramme.

Download Engl. "Herunterladen" ; das Kopieren einer oder mehrerer Dateien über ein Netzwerk auf ein Computersystem, ohne diese Dateien direkt auszuführen.

DVD-RAM
Von Toshiba, Hitachi und Panasonic eingeführtes CD Format mit Kapazitäten bis



E



ED 3.5" Diskettentyp mit 2.88 MB Kapazität. "Extra High Density"

ECC (Error Correction Code) Diese Methode dient dazu die Integrität der Daten im Arbeitsspeicher (DRAM) zu prüfen. Fehler im Speicher können korrigiert werden und die Fehlerprüfung ist besser als die der Paritätsprüfung.

EDO-SIMM Speicherbausteine für Pentiumklasse PCs.

EGA veralteter Farbgrafikstandard (640x350 Pixel bei 16 Farben) ; eingeführt am 08.09.1984 ; die vertikale Ablenkfrequenz lag zwischen 50 und 60 Hz. Emuliert im Bedarfsfall den CGA Adapter zu 100% sowie den MDA Modus ; der Bildschirmspeicher der EGA Karten ist 64 Kb groß und belegt den Adressbereich direkt oberhalb des konventionellen Speichers ; die EGA Karte ist technisch veraltet und praktisch vom Markt verschwunden ; Windows 3.x und GEOS Ensemble unterstützten die EGA Karten

EIDE Erweiterter IDE Anschluss, bei dem ein sekundäre IDE-Schnittstelle zu Verfügung steht.

EISA (engl. Extended Industry Standard Architecture (siehe ISA) Erweiterte 32-bit Variante von einem Konsortium um Compaq als Antwort auf IBMs Microchannel 1988 eingeführt. Heute vom Markt verschwunden. Keine Hardware verfügbar.

EMS Expansionsspeicher

EZ-Flyer Veraltetes Winchester Wechselfestplattensystem aus dem Hause SyQuest. Kapazität maxi- mal 230 Megabyte je Medium ; Zugriffszeit 13.5 ms ; 32 Kb Cache ; Datentransfer Rate von maximal 2.4 Mb/s am SCSI-Adapter und 1.0 Mb/s am Parallelport. 135 Mb Cartridge sind kompatibel zum EZ-Flyer



F



FAT (Abk. File Allocation Table) In dieser Tabelle werden Dateipositionen von Datenträgern festgehalten, wird diese zerstört ist der entsprechende Datenträger ohne spezielle Hilfsmittel nicht mehr lesbar

FAT16 16-Bit Dateisystem von MS/PC DOS 5.x/6.x/7.x ; maximal können Laufwerke mit einer Kapazität von 2 Gigabyte adressiert werden, größere Datenträger müssen in unterteilt wer- den ; aufgrund des kleineren Clusterverwaltungsaufwand arbeiten mit FAT16 angelegte Fest- platten in der Praxis schneller als mit der FAT32

FAT32 Mit der Windows´95B Version wurde die FAT32 vorgestellt, die Festplatten jenseits der 2 Gigabyte Grenze bearbeiten kann, jedoch hat die FAT32 einige bedeutende Nachteile : Betriebssysteme wie DOS, Linux, OS/2 oder Windows NT können Daten von diesem Datenträger nicht lesen, FAT32 Datenträger können nicht mit DriveSpace3 komprimiert wer-7 den. In der Praxis arbeiten mit FAT32 angelegte Festplatten langsamer als mit der FAT16.

Ferritkernspeicher Speichertyp vor der Einführung der Halbleiterspeicher in MOS Technik. Ferritkernspeicher weisen als Besonderheit auf, dass beim Lesen der gelesene Bereich gelöscht wird. In der Wiedereinschreibzeit wird der Inhalt, der vor dem Lesen bestanden hat, wiederhergestellt. Während des Wiedereinschreibens in einem Speicherbereich kann bereits zu anderen Bereichen zugegriffen werden.

Firewire Codename für den "Universal Serial Bus".

Flash ROM Beschreibbarer EPROM z.B. für das BIOS.

FPGA (Abk. Field Programmable Gate Arrays) Vom Anwender programmierbarer hochintegrierter Schaltkreis. Verwand mit dem ASIC, der jedoch in Industrieanlagen speziell entwickelt werden muss. FPGA sind bei einfacheren Aufbauten günstiger einsetzbar, jedoch liegen die Leistungsgrenzen bei der mit nur 10 MHz niedrigen Grenzfrequenz und der höhere Preis empfiehlt den FPGA Einsatz nur unter der 5000er Stückzahlenmarke.

FPM-SIMM Fast Page Mode Speicherbausteine für 486er Klasse PCs, typische Zugriffszeit liegt bei 70 Nanosekunden. Kann auch im Pentium PC verwendet werden, jedoch mit deutlichen Leistungseinbußen.

FPU (Floating Point Unit) Coprozessor für ältere 80x86er und 680x0 Prozessoren für schnellere Berechnung von Fließkommazahlen ; in modernen CPUs eingebaut ; die Leistung der FPU wird besonders im Bereich 3D Programmen deutlich

Framerate Die Anzahl in einer Sekunde dargestellten Bilder bei Computerspielen.



G



Gateway Als Gateway wird eine Schnittstelle (meist ein PC) zwischen zwei unterschiedlichen Netzwerksystemen bezeichnet, der die Daten des einen Netzwerks für das andere Netzwerk verfügbar macht.

GIF Grafikdateiformat, besonders für kleinere Dateien im Internet gebräuchlich.

Gigabyte Größeneinheit. Umfasst 1024 Megabyte.

GPS (Abk. Global Positioning System) System bei dem mit Hilfe mehrerer auf unterschiedlichen Bahnen kreisenden Satelliten eine exakte Positionsangabe des Standorts bis auf wenige Meter genau möglich ist.

GSM (Abk. Global System for mobile Communication) Ein international Standard für den Betrieb von Mobiltelefonen, derzeit von über 120 Ländern unterzeichnet. Entwickelt in Europa



H



Halfrate Bezeichnung aus der Mobilkommunikation im GSM Standard, bei der die Übertragungsfrequenz halbiert wird.

Hercules veralteter S/W Grafikstandard ; Nachfolger des MDA Adapters ; maximale Auflösung liegt bei 720x350 Bildschirmpunkten.

HDLC Fehlerkorrekturprotokoll mit Prüfsumme bei einer PPP Verbindung.

HiFD Diskettenformat auf 3.5" Basis mit maximal 200 Megabyte Kapazität, einer Zugriffszeit von 20 ms. Anschluss via Parallelport oder ATAPI. Weitere Daten sind derzeit noch nicht verfügbar.

HFS Datenträgerformat des Apple Macintosh & Kompatiblen.

HMA (Abk. High Memory Area) Die HMA bezeichnet den ersten, rund 64 Kilobyte großen Be- reich des Extendend Memory bei Intel kompatiblen Personal Computern. Dieser Bereich lässt sich durch einen Trick im Real-Mode ansprechen. Für die Nutzung der HMA ist ein Extendend Memory Manager, wie zum Beispiel HIMEM.SYS, erforderlich. In der HMA kann das Betriebssystem Teile von DOS ablegen und damit konventionellen Speicher freihalten. Leider leidet hierdurch etwas die Performance in der MS-DOS Eingabeaufforderung unter Windows ´95/98.

Homepage Der Auftritt von Firmen oder Personen im Internet besteht meist aus mehreren, miteinander verknüpften (Links) Seiten. Die Startseite, von der der Betrachter auf die anderen Seiten zugreifen kann, wird als Homepage bezeichnet.

Hub Eingangsignalverstärker z.B. für Netzwerke.

Hyperthreading In Verbindung mit dem Intel Pentium 4 bedeutet dieser Begriff eine Prozessor-Technologie, welche ein System mit zwei Prozessoren simuliert. Diese Technologie soll einen Leistungsschub hervorbringen, sobald eine Software Dual-Processing unterstützt. Bei normalen Anwendungen sind keine Leistungssteigerrungen zu verbuchen



I



IDE Anschlussstandard für Festplatten, CD-ROM Laufwerke, Massespeichern oder CD Brennern. Seit 1995 auch von Apple eingesetzt bildet der IDE den heutigen Standard im Home- und Office Benutzer Bereich (siehe auch SCSI) ; wird auch als AT-BUS bezeichnet, da es sich eigentlich um eine Verlängerung des 16-Bit ISA Busses handelt.

Internet Weltweiter Computerverbund indem über das HTML Format Daten ausgetauscht werden.

IP-Adresse (Abk. Internet Protocoll) Jeder Computer im Internet besitzt eine eigene Adresse, diese wird als IP Adresse bezeichnet und besteht aus vier Zahlen, getrennt durch drei Punkte.

IrDA (Infrared Data Access) ist eine Schnittstelle zum Datenaustausch über Infrarot Signale. Sie ist in allen modernen Notebooks vorhanden und kann meist auf Desktop-Computern nachgerüstet werden.

IRQ (Abk. Interrupt Request) Über dieses Systems kann eine Erweiterungskarte dem Prozessor mitteilen, dass Informationen zur Bearbeitung bereitstehen und/oder ein anderer Auftrag auszuführen ist (z.B. bei der ISA-Bus Soundkarte nach dem Soundblaster Standard).

ISA (Engl. Industry Standard Architecture) 16-bit oder 8-bit Steckplätze, z.B. für Soundkarten, belasten jedoch die Arbeitsgeschwindigkeit des PCs. Wird laut Spezifikation lediglich mit 7.14 MHz angesprochen (einige BIOS Varianten bieten die Möglichkeiten den ISA-Bus schneller als vorgesehen anzusteuern).

ISDN (Abk. Integrated Services Digital Network) Eine ISDN-Karte verbindet den Computer mit dem digitalen Telefonnetz zum Senden bzw. Empfangen von Daten.

ISO Amerikanisches Gegenstück zur deutschen DIN Norm.

ISO 9660 Systemübergreifendes CD-ROM Format.



J



Jaz Wechselfestplattensystem der Firma Iomega. Cartridges in 540 MB / 1 GB und 2 GB Kapazität ; Zugriffszeit 16.5 - 17 ms. Cache in der Jaz-1 Version 256 Kb und 512 Kb beim Modell Jaz-2 ; Datentransfer-Rate durchschnittlich 5400 Kilobyte in der Sekunde am Fast SCSI-II Port

JPG, JPEG  Grafikdateiformat mit hoher Kompressionsrate.

Jumper Kleine Steckbrücke um unterschiedliche Einstellungen auf Karten oder Motherboards zu realisieren



K



K5, K6, K6 Prozessorbezeichnungen für Pentiumklasse-CPU der Firma AMD

Kaltstart Als Kaltstart bezeichnet man das Einschalten bzw. Neustarten durch auslösen eines Resets (Reset-Taste), eines PCs.

Kilobyte Größeneinheit für 1024 Byte

Konventioneller Speicher Die ersten 640 Kilobyte eines PCs die unter MS-DOS ausschließlich direkt nutzbar sind, die Aufteilung des RAM spielt unter 32-Bit Systemen kaum eine Rolle.



L



LAN (Local Area Network) Lokales Netzwerk, das Computer untereinander Soft-und Hardwaremäßig verbindet und einen Datenaustausch unter diesen Computern ermöglicht.

LBA (Abk. Logical Block Addressing) Methode zur Überwindung der EIDE Kapazitätsbeschränkung bei Festplatten mit großer Kapazität.

LCD Flüssigkristallanzeige, z.B. bei Notebook

LCP (Abk. Link Control Protocoll) Regelung der Modalitäten bei einer PPP Verbindung.

Level One Cache Daten- und Befehlszwischenspeicher direkt im Prozessor

Level Two Cache Daten- und Befehlszwischenspeicher zwischen Prozessor und Hauptspeicher

Link (Engl. Verknüpfung) Links sind Verknüpfungen auf Internet-Seiten oder in Programmen. Eine solche Verknüpfung kann ein meist farbiger und/oder unterstrichener Text oder ein Bild/Grafik sein. Wird die Verknüpfung mit der Maus aktiviert, so wird z.B. eine andere Seite im Internet aufgebaut. Einen Link erkennt man bei herkömmlichen Browsern an der Änderung des Mauszeigers zum Hand-Symbol.

Linux Alternativbetriebssystem der 32-Bit Klasse ; 1994 waren knapp 500.000 Anwender registriert, 1998 waren es bereits über sieben Millionen. Die Kosten für Linux sind denkbar gering, wird doch nur eine Kopiergebühr für die vier CDs von rund DM 50.- verlangt. Einige große Softwarehersteller arbeiten an Linuxversionen ihrer Programme, andere haben diese Versionen bereits vorgestellt : StarDivision mit Star Office 4, Netscape mit ihrem Netscape Communicator oder Corel mit WordPerfect Suite in der Version 8. Linux lässt sich problemlos als Zweitbetriebssystem auf jedem Windows ´95/98 Rechner installieren und startet künftig mit einem Bootmenü. Durch fehlende "Altlasten" und effektivere Programmierung sind die Leistungen unter Linux deutlich höher und nutzen die vorhandene Hardware effektiver.

Lochkarte Veraltetes Speichersystem auf genormte Kartonkarten.

Lochmaske Der Abstand zwischen zwei Darstellungspunkten bei einem Monitor.

Low-Level-Formatierung Formatierungsmodus für Festplatten. Bei der Low-Level-Formatierung wird die magnetische Oberfläche eines Datenträgers mit Spuren und Sektoren versehen. Bei Disketten gibt es zwischen dem Low-Level-Formatieren und Formatieren keinen Unterschied. Bei Festplatten hingegen wird die Low-Level-Formatierung bereits vom Hersteller durchgeführt. Sie müsste dann nur noch für das jeweiligen Betriebssystem formatiert werden.

LS-120 3.5" kompatibles Diskettenlaufwerk. Im "LS-Mode" maximal 120 Megabyte Kapazität je Medium, 70 ms Zugriffszeit, 250-300 Kb/s Datentransfer-Rate. Anschluss via Parallelport oder Atapi. Dieses System kam kurz nach dem Zipdrive auf dem Markt, konnte sich jedoch gegen das System der Firma Iomega nicht durchsetzen und wird höchstwahrscheinlich wieder vom Markt verschwinden.



M



MacOS Betriebssystem aus dem Hause Apple Anfang 1999 soll die neueste Version X, die bisherige Version MacOS 8.1 ablösen. Das MacOS gilt als modernes und schnelles Betriebssystem und wird ausschließlich auf Macintosh & kompatiblen Computern eingesetzt. Die Lizensierung an andere Computerhersteller wurde jedoch 1997 wieder gestoppt, so dass es keine neuen "Clones" gibt. Das MacOS X wird laut Interims-Chef Steve Jobs auf die G3 Computergeneration zugeschnitten, kann jedoch auf von den Vorgängermodellen auf PowerPC Basis eingesetzt werden. Apple Modelle mit einem 680x0 Prozessor bleibt das neue Betriebssystem verwehrt.

Mailbox Verbindung mit einem Serverrechner via Telefonsystem, über den Daten ausgetauscht wer- den können, meist handelt es sich um Clubs oder Privatpersonen die diese Dienstleistung anbieten

MCA (Abk. Mico Channel Architecture) Veraltetes 32-Bit Bussystem der Firma IBM, welches jedoch auch auf anderen System, z.B. den RISC 6000 Workstations eingesetzt wurde.

Megabyte Die Größe von Speichermedien oder auch des Arbeitsspeichers wird in Byte gemessen. Die nächst größeren Einheiten sind Kilobyte (1024 Byte) und Megabyte (1024 Kilobyte). Ein Gigabyte entspricht 1024 Megabyte. Die Abkürzung für Megabyte lautet Mb.

Mendocino Intel Codename für den Nachfolger des Celerons. 128 Kilobyte Level 2 Cache der direkt auf dem Prozessor SEC untergebracht wird und durch die physische Nähe zum Prozessor nahezu Level 1 Cache Geschwindigkeiten erzielt.

Merced Intel Codename für einen 64-Bit Prozessor.

MFM (Modified Frequency Modulation) Bezeichnung für ein veraltetes Aufzeichnungsverfahren bei Festplatten. MFM wurde bei Festplatten durch mehrere Varianten des RLL-Verfahrens abgelöst, wird aber heute noch als Aufzeichnungsverfahren bei Disketten eingesetzt.

MIDI (Music Instruments Digital Interface) MIDI ist eine Softwareschnittstelle, die zum Austausch von Daten zwischen einem elektronischen Musikinstrument (z.B.Synthesizer, Keyboard) und dem Computer dient.

MO-Laufwerke Wechsellaufwerke nach dem magneto-optischen Aufzeichnungsverfahren. Bei 3.5" Medien werden Kapazitäten bis zu 640 Mb erreicht, während die größeren 5.25" Medien bis zu 5.2 Gigabyte an Daten fassen können. Die Zugriffszeit liegt üblicherweise zwischen 20-30 ms. Anschluss über Parallelport, SCSI-II oder ATAPI. Die Datentransfer-Rate liegt bei 4 Mb/s im Lesemodus und 1.3 Mb/s im Schreibemodus, der "Direct Overwrite" Modus erzielt eine höhere Schreibrate von bis zu 2.0 Mb/s

Motherboard Die Hauptplatine im Computer.

MMX Bezeichnung für die Multimedia Erweiterung bei Intel Prozessoren.

MPR-II Unbedenklichkeitszertifikat des schwedischen Gesundheitsministerium für Monitore.

MSD (Microsoft Diagnostic) Programm, gibt Informationen über Hard- und Software aus.

MSN (Abk. Microsoft Network) Computernetz. 1998 eingestellt (kurz darauf wieder aufgenommen).

MTA Abk. Mail Transfer Agent

MUA Abk. Mail User Agent, E-Mail-Verarbeitungsprogramm

Multifinder Die Multitasking Einstellung des System 6.X des Apple Macintosh.

Multiprocessing Mit Multiprocessing bezeichnet man die Fähigkeit eines Programms bzw. des Betriebssystems, mehrere CPUs in einem Rechner anzusprechen. Das Betriebssystem ist dabei für die Verteilung der Aufgaben an die einzelnen CPUs zuständig. Ein Betriebssystem, das Multiprocessing unterstützt, ist Windows NT.

Multiread Standard für CD-ROM Laufwerke, die von CD-RW-Laufwerken beschriebene Datenträger lesen können.

Multitasking Das Abarbeiten mehrerer paralleler Programme.

Multithreading Das synchrone Abarbeiten mehrerer paralleler Programme.



N



NCP (Abk. Network Control Protocoll) Regelt die Protokollauswahl bei einer PPP Verbindung.

Neumanns Flaschenhals Ein durch den Computerwissenschaftler John Backus 1978 betiteltes Problem, bei dem es um Zeitverzögerungen durch bestimmte Baugruppen ging. Zum Beispiel ist ein typischer Flaschenhals eines heutigen Computers die langsame Festplatte.

Notebook Tragbarer Computer.

NTFS (Abk. Windows NT File System) 32-Bit Dateisystem unter Windows NT.

NuBus Bussystem ältere Macintosh Systeme.

Nullmodem-Kabel Serielles oder paralleles Verbindungskabel zum Datenaustausch zwischen zwei Computern. Auch systemübergreifend einsetzbar (evtl. unterschiedliche Pinbelegung).



O



Online Ein Computer ist online, sobald er über ein Datennetz mit anderen Computern im Internet kommuniziert

OS/2 Warp 32-Bit Betriebssystem der Firma IBM (basierend auf einer Microsoft Entwicklung).



P



Palmtop Minicomputer ohne Festplatte, alle Daten werden in einem batteriegepufferten Speicher gehalten und können über ein Verbindungskabel zu einem stationären PC übertragen werden. Aufgrund seiner geringen Ausmaße, eignen sich Palmtops besonders als Terminverwalter.

Parity Prüffunktion bei Speicherbausteinen. Erhöht die Datensicherheit indem zu jedem Speicherzugriff eine Prüfsumme mitgelesen bzw. geschrieben wird, ist die Prüfsumme ungleich dem erwarteten Wert könnte es sich um einen Speicherfehler handeln ; die Parity Funktion kann von einigen BIOS Typen abgeschaltet werden. Parity wird heute nicht mehr verwendet

Pascal Weit verbreitete Programmiersprache

PCI  (Abk. Peripheral Component Interconnection) Versteht sich nicht als Ergänzung einer Busarchitektur sondern definiert einen neuen Komponentenstandard, für den auch eine völlig neue Chipgeneration benötigt wird, die erstmalig von der Firma Intel vorgestellt wurde. PCI ist lauf der Spezifikation nicht vom Hauptprozessor abhängig, so dass neben der PC Welt sich auch die Systeme auf Alpha- und PowerPC-Prozessoren für den PCI Bus entschieden. PCI verwendet einen 32-Bit breiten gemultiplexten Adressen- und Daten-Bus, eine 64-Bit Version wurde 1998 unter dem Namen AGP eingeführt. Der PCI-Takt ist laut der Definition vom CPU-Takt unabhängig.

PCMCIA (Abk. für Personal Computer Memory Card Association) Und hierunter versteht man allgemein eine Schnittstelle für mobile Computer. Eine weitere scherzhafte Bezeichnung hat sich über die Jahre eingebürgert : People Can´t Memorize Computer Industry Acronyms ("Man kann sich nicht alle Computerabkürzungen merken"). Seit der Einführung 1989 ist die dritte Variante des 68 poligen Anschlusssteckers in verschiedenen Dicken eingeführt worden. Typ 1 mit einer Dicke von 3.3 mm wird als Speicherkarte verwendet, Typ 2 mit einer Dicke von 5 Millimetern erlaubt den Betrieb von ISDN oder Modem als PCMCIA Format und mit satten 10.5 mm fasst Typ 3 ganze Festplatten.

PDS / PDS030 ("Processor Direct Slot") Erweiterungsslot älterer Apple Macintosh Systeme, vom PCI Adapter abgelöst.

Perzeptoren  Modell eines neuralen Netz, welches im Moment in der Praxis am häufigsten verwendet wird. Mit dem Modell des Perzeptors versucht man die Arbeitsweise des menschlichen Neurons zu emulieren.

Photoshop  Bekanntes Grafikbearbeitungsprogramm aus dem Hause Adobe.

PIN (Abk. Personal Identification Number) Persönliche Erkennungsnummer.

PIO Mode 0 Übertragungsstandard für IDE (ATA) Festplatten, mit einer Zykluszeit von 600 ns und einer Übertragungsrate von maximal 3,33 Mb/s.

PIO Mode 1 Übertragungsstandard für IDE (ATA) Festplatten, mit einer Zykluszeit von 383 ns und einer Übertragungsrate von maximal 5,22 Mb/s.

PIO Mode 2 Übertragungsstandard für IDE (ATA) Festplatten, mit einer Zykluszeit von 240 ns und einer Übertragungsrate von maximal 8,33 Mb/s.

PIO Mode 3 Übertragungsstandard für EIDE (ATA) Festplatten, mit einer Zykluszeit von 180 ns und einer Übertragungsrate von maximal 11,11 Mb/s. Dieser Modus wird von älteren CD-ROM Laufwerken ebenfalls unterstützt.

PIO Mode 4 Übertragungsstandard für EIDE (ATA) Festplatten, mit einer Zykluszeit von 120 ns und einer Übertragungsrate von maximal 16,6 Mb/s. Dieser Modus wird von neueren CD-ROM Laufwerken unterstützt. Der Folgestandard wird als Ultra/DMA33 bezeichnet.

Plug ins Sind Erweiterungen für Programme, diese können entweder vom Hersteller des Programms oder auch von Fremdfirmen (Drittanbietern) angeboten werden. Solche Erweiterungen finden sich besonders bei Internetprogrammen, sie dienen dazu bestimmte Grafik- oder Dokumentarten darzustellen.

Power PC Ein Hauptprozessor aus dem Hause Motorola, entwickelt in Zusammenarbeit mit IBM und Apple, wird in der PowerPC und späteren Performa Serie von Apple Macintosh eingesetzt

PPTP Abk. Point to Point Tunneling Protocoll.

PPP Abk. Point to Point Protocoll, Datentransferstandard.

Programm-Manager Der Programm-Manager ist die Schaltzentrale von Windows 3.x. Mit diesem Programm, das während der gesamten Windows-Sitzung aktiv bleibt, können weiteren Anwendungen gestartet werden.

Proxy Server Beim Proxy Server handelt es sich um ein Computersystem, welches bereits abgerufene Daten aus dem Internet zwischenspeichert und bei erneuter Anfrage aus dem Puffer wieder freigibt, dies erhöht die Zugriffsgeschwindigkeit auf häufig benötigte Internetseite.



Q



QIC-40 Minicartridge Speichersystem. 40 Mb Kapazität unkomprimiert. Anschluss an FDD ;

QIC 40 Cartridges arbeiten nicht mit Windows´98 zusammen

QIC-80 Minicartridge Speichersystem ; 80-500 Mb Kapazität unkomprimiert ; Anschluss an FDD

QIC-3010 Minicartridge Speichersystem ; 340 Mb bis 1.1 Gb Kapazität unkomprimiert ; Anschluss an FDD oder IDE

QIC-3020 Minicartridge Speichersystem ; 680 Mb bis 2.2 Gb Kapazität unkomprimiert ; Anschluss an FDD oder IDE

QIC-3095 Minicartridge System. Anschluss an SCSI-2 oder ATAPI ; unkomprimierte Kapazität maximal fünf Gigabyte

Quake 3D Ballerspiel aus dem Hause ID Software, wurde häufig zum Messen der Framerate eingesetzt.



R



RAGE I/II 3D Beschleuniger Chipsatz aus dem Hause ATI.

RAM (Random Access Memory) Speicher auf elektronischer Basis

Ramdrive Emuliertes Festplattenlaufwerk im Arbeitsspeicher.

ROM (Read Only Memory) Aus diesem Speichertyp kann nur gelesen werden.

Router Mit einem Router werden räumlich getrennte Netzwerke miteinander verbunden, so dass sie sich wie ein Netzwerk verhalten. Jeder berechtigte Benutzer in einem Netz kann auf einen Computer des anderen Netzes zugreifen. Über einen entsprechenden Zugang funktioniert dies auch mit dem weltweiten Datennetz Internet.



S



S3 Grafikchiphersteller, setzte mit dem Virge einen 3D Standard, der aus heutiger Sicht jedoch nicht sehr leistungsfähig ist. Die Trio 64 Serie ist ein 2D Vertreter.

S50 Bus Veraltetes Bus System bei 8-Bit Systemen aus den 70er Jahren.

S100 Bus Veraltetes Bus System bei 8-Bit Systemen aus den 70er Jahren.

Scanner Peripheriegerät um Zeichnungen etc. in den Computer zu übertragen, SCSI Anschluss Versionen sind denen mit parallelem Anschluss vorzuziehen

SCSI (Abk. Small Computer Systems Interface) Über diesen Anschluss, der häufig als Erweiterungskarte in das Computersystem eingefügt wird, werden Zusatzgeräte wie Scanner, CD-Laufwerke, Bandlaufwerke oder Wechselplatten mit dem Computer verbunden. Die Datenübertragungsrate ist beim SCSI-Anschluss höher als bei der IDE Variante.

SDRAM Speicherbausteine für Pentium und der Pentium-II Klasse PCs mit leistungsfähigeren Zugriffszeiten als den EDO RAM Vorgängern ; werden als 168polige DIMMs geliefert

SFF-Comitee (Abk. Small Form Factor Comitee) Gremium verschiedener Computerhersteller dem unter anderem Apple, IBM, Microsoft, Mitsumi,NEC, Philips, Sony und Western Digital angehören.

SIMM Speicherbaustein mit 30 poligem Anschluss. Eingeführt mit der 80286er Generation. PS/2 Simms verfügen über einen 72 poligen Anschluss und sind sehr verbreitet, als FPM, Parity oder als EDO / BEDO Typ lieferbar

SIP Veralteter Speicherbausteinstandard.

SLIP (Abk. Serial Line IP) Aussterbender Datentransferstandard.

Socket 3 Prozessorfassung für Intel 80486er in SX/DX/DX2/DX4 oder Pentium Overdrive, AMD 5x86 oderCyrix 5x86

Socket 4 Prozessorfassung für Intel Pentium mit 60/66 Mhz oder Overdrive Versionen

Socket 5 Prozessorfassung für Pentium-CPU bis 120 Mhz

Socket 7 Prozessorfassung für Pentium-CPU bis 233 Mhz, MMX, Cyrix 6x86, AMD K5/K6/K6-2, IDT C6 und C6+ [Super Socket 7 => max. 450 MHz]

Socket 8 Prozessorfassung für Intel Pentium Pro

SparQ Wechselfestplattensystem der Firma SyQuest mit einer maximalen Kapazität von einem Gigabyte je Medium ; im EIDE Betrieb wird eine Datentransfer-Rate von 5,8 Mb/s erzielt, während 1.25 Megabyte im Parallelbetrieb übertragen werden ; Zugriffszeit 12 ms ; Cachegröße beträgt 512 Kilobyte

SPD (Serial Present Detection) ist eine Funktion die von DIMM Speichermodulen mit einem speziellen Zusatzchip verwendet wird, um dem Mainboard Informationen über die RAM Bausteine (Zugriffzeit,CAS,usw.) mitzuteilen.

Slot 1 Prozessorfassung für Intel Pentium II

Soundblaster Standard für die Soundausgabe am PC.

STD (Suspend to Disk) Funktion zum speichern des Inhalts des Arbeitsspeichers auf der Festplatte, um den Rechner in den Energiesparmodus zu bringen ohne das dieser den Arbeitsspeicher mit Spannung versorgen muss (ACPI S5).

SVGA VGA Nachfolgestandard, mehr als 8bit (256) Farben

SX bei 80386 : 16-bit Version des Prozessors, bei 80486 : Version ohne Coprozessor.

SXL Beschleunigte 80386er Variante von AMD mit größerem internen Cache

SyJet Winchester Wechselfestplattensystem mit einer Kapazität von maximal 1.5 Gigabyte. Hersteller SyQuest. Datentransferrate 6.9 MB/s im SCSI und 1.25 MB/s im Parallelbetrieb. SyJet verfügt über einen 512 Kilobyte Cache

SYNAPSE 1993 von einer Forschungsgruppe der Siemens AG in München vorgestellter Neurocomputer, entworfen und entwickelt durch Ulrich Ramacher. Dieses System vollzog bis zu 5 Milliarden synaptische Operationen in einer Sekunde.

Systemsteuerung Die Systemsteuerung ist die wichtigste Einstellungsebene von Windows 3.x.



T



TCO'92 Unbedenklichkeitszertifikat für Monitore aus dem Jahr 1992, jedoch lediglich von der Industrie selbst eingeführt

TCO'95 siehe TCO'92, nur drei Jahre später verabschiedeter Standard

TagRAM Die TagRAMs speichern das Zusammenspiel zwischen Second-Level-Cache und Prozessor. Sie bestimmen die Größe des cachebaren Arbeitspeichers. Ist der TagRAM zu klein können z.B. nur 64MB des Hauptspeichers durch das Cache-Management beschleunigt werden. Ist Ihr Arbeitsspeicher dann größer als 64MB, ist der Speicherzugriff auf alles was über 64MB liegt, extrem langsam.

TIFF, TIF Grafikdateiformat, gut geeignet für Photos.

Tillamook Intel Codename für einen Prozessor, Fluss i.d. USA

Transistor Einfaches elektronisches Bauteil um zwei Zustände zu erzeugen.

Travan Streamer QIC kompatibler Streamersystem. Die Travancartridges verfügen über ein 0,315 Inch breiteres Datenband und erzielen gegenüber dem QIC System höhere Datenübertragungsraten.

TR-1 Travan Streamer Spezifikation ; kompatibel mit QIC-80 ; Datentransfer-Rate 125 Kb/s

TR-2 Travan Streamer Spezifikation ; kompatibel zu QIC-3010 ; Datentransfer-Rate 125 Kb/s

TR-3 Travan Streamer Spezifikation ; kompatibel zu QIC-3025 ; Datentransfer-Rate 500 Kb/s

TR-4 Travan Streamer Spezifikation ; kompatibel zu QIC-3095 ; Datentransfer-Rate 500 bis 600 Kilobyte in der Sekunde ; Kapazität unkomprimiert ca. 4 Gigabyte je Cartridge

Trojanisches Pferd In der griechischen Mythologie gelang es Odysseus mit der List des hölzernen Pferdes, in dessen Leib sich Soldaten verbargen, in die Stadt Troja zu gelangen und diese einzunehmen. In der EDV Sprache bezeichnet dieser Begriff ein Programm welches unter Vortäuschung falscher Tatsachen vom Benutzer ausgeführt wird und dessen Computersystem Schaden zufügt bzw. Daten spioniert.

TWAIN (Toolkit Without An Important Name) Bedeutet soviel wie "Werkzeugsammlung ohne wichtigen Namen". TWAIN stellt einen Treiberstandard dar, der es ermöglicht, alle zu TWAIN kompatiblen Scanner aus Programmen, die auf TWAIN basieren, anzusteuern.



U



UART (Univesal Asynchronous Receiver/Transmitter) Dieser Chip dient der Steuerung einer asynchronen seriellen Schnittstelle (z.B.COM1) Der Typ 16550 besitzt einen FIFO-Puffer (First-in-First-out), der speziell bei höheren Geschwindigkeiten die Datensicherheit gewährleisten soll.

UMA (Upper Memory Area) Spezieller Speicherbereich unter DOS. Er ist 384KB groß und liegt genau hinter dem 640KB großen konventionellen Speicher.

UAWG (Abk. Universal ADSL Working Group) Konsortium führende Hardware- und Telekommunikationsunternehmen zur Standardisierung von Übertragungsprotokollen

Update (Engl. Erneuern) Softwarehersteller bieten für ihre Programme Befehls- und Umfangserweiterungen an, die dem Kunden der vorherigen Version kostengünstiger angeboten wird. Ein Update funktioniert jedoch nur, sofern die Installationsroutine die bereits installierte Vorversion auf der Festplatte findet.

USB (Abk. Universal Serial Bus) Über diesen Anschluss können Zusatzgeräte an den Computer angeschlossen werden, der USB erlaubt den Anschluss von bis zu 127 Geräten, die in Reihe hintereinander verbunden sind. Bereits 1996 als Standard eingeführt, sind derzeit einige Geräte für den USB verfügbar, was ihm lange Zeit den Namen "Useless Serial Bus" einbrachte. In der Apple Macintosh Welt wurde diesem Port der Codename "Firewire" zugeteilt.

UMA (Abk. Upper Memory Area) Die UMA stellt einen 384 Kilobyte großen Speicherbereich unter MS/PC-DOS und Windows dar, der direkt hinter der 640-Kb Grenze des konventionellen Arbeitsspeichers beginnt. Damit das Betriebssystem die UMA nutzen kann, muss ein Extended-Memory-Manager (EMM) geladen sein. Je nach Speicherfragmentierung teilt der EMM Speicher Manager die UMA in einzelne Blöcke, so genannte UMBs (Upper Memory Blocks) ein.

UMB ; siehe UMA



V



V20 CPU der Marke NEC, voll kompatibel zum Intel Prozessor.

V30 CPU der Marke NEC, voll kompatibel zum Intel Prozessor.

VC20 Commodore Volkscomputer 20, ein 8-Bit Rechner der Anfang der 80er Jahre große Popularität erlangte, obwohl der Arbeitsspeicher mit nur 3.5 Kilobyte eher bescheiden war und die graphischen Fähigkeiten minimal waren.

Verknüpfung Statt eine Datei oder ein Programm mehrfach auf einem Datenträger zu speichern, bieten moderne Betriebssystem die Möglichkeit eine Verknüpfung mit einer Datei oder einem Programm zu erstellen, wird diese Verknüpfung aufgerufen, wird das Originalprogramm aus- geführt. Bei Apple Macintosh Systemen nennt sich diese Verknüpfung Alias..

Verzeichnis Daten- oder Programmdateien werden in der EDV gruppiert, eine solche Einheit wird als Verzeichnis oder Ordner bezeichnet.

Vesa Local Bus (Abk. Video Engineering Standars Association Local Bus) Der VLB ist im Grunde nichts anderes als ein leicht veränderter 486 Prozessorbus und war daher preiswert zu realisieren. Der Vesa Local Bus ist nicht als alleiniges Bussystem für den PC vorgesehen, sondern ist als Erweiterung zum ISA Bus anzusehen. In der VLB Spezifikation 2 ist ein 50 Mhz Steckplatz vorgesehen, der im Burst Mode eine 64-Bit Übertragung zulässt. Ansonsten sind bei 33 Mhz drei VLB Steckplätze erlaubt und bei 40 Mhz ein Steckplatz.

Vektorverarbeitung Grundlage der Cachetechnik, bei der ein Befehl nach dem Auslesen aus dem Hauptspeicher in einem Zwischenspeicher (Cache) lagert, um im Wiederholungsfall wesentlich schneller ausgelesen werden kann.

VGA Bildschirmtyp mit 640x480 Bildschirmpunkten.

Virus Ein Computervirus ist ein äußerst kleines Programm, welches für den Benutzer unsichtbar Dateien befällt und sich an deren Code

VHDL (Abk. Very High Speed Hardware Description Language) Eine für das amerikanische Verteidigungsministerium entwickelte Hardwarebeschreibungssprache mit der integrierte Schaltungen verschiedenster Anbieter ohne Versuchsaufbau getestet werden können.

VITAL (Abk. VHDL Initiative Toward ASIC Libraries) Initiative mehrerer Halbleiterproduzenten mit dem Ziel die Schwächen einer VHDL Simulation durch Simulationsbibliotheken zu reduzieren.

VLB siehe Vesa Local Bus

VRAM Bildschirmspeicher



W



Windows V3.x Letzte 16-Bit Version, kein Betriebssystem im eigentlichen Sinne, funktioniert nur in Zusammenarbeit mit MS-DOS

Windows´9x  W3.11 Nachfolger, 32-Bit Betriebssystem

Windows NT 32-Bit Betriebssystem speziell für Netzwerk bzw. Server Dienste

WINS (Abk. Windows Internet Name Service) Ein von Microsoft entwickeltes DNS System.

WORM (Abk. Write Once Read Many)

Wolfenstein 3D Urvater aller indizierten 3D Ballerspiele.

WRAM Spezielle Speicherart für Grafikkarten.

W3C ; WWW Consortium Gremium zur Verabschiedung von Internet- und Transferrichtlinien.

WWW (Abk. World Wide Web) Das Internet.



X



XT IBM PC Typ der 2ten Generation ; eXtended Technology ; basierend auf einem 8088 oder 8086 Prozessortyp ; kann nur im Real Arbeitsmodus betrieben werden ; verfügt nur über 8-bit ISA Steckplätzen ; vier DMA Kanäle ; kann nur mit DD Disketten-laufwerken betrieben werden ; die serielle Schnittstelle wird vom einem 8250B UART Baustein angesteuert ; maximale Arbeitsspeichergröße beträgt 1024 Kilobyte



Z



ZIFF Sockel Steckkplatz für Hauptprozessoren der Pentium bzw. 80486er Klasse.

ZIP bekanntes Komprimierungsdatenformat unter MS/PC-DOS, MacOS und Windows

Zip-Laufwerke Ein von der Firma Iomega entwickelter Diskettenstandard mit 100 Megabyte Kapazität je Medium. Verfügbar für Atapi (1.3 MB/s), Parallelport (max. 0.35 MB/s) und SCSI 2-Port (1.0 MB/s). Die PLUS Version arbeitet mit zwei Megabyte Datendurchsatz in der Sekunde im SCSI Betrieb und mit maximal einem Megabyte Datendurchsatz im Parallelbetrieb und ist somit für ältere Notebooks als Speichermedium sehr interessant. Die Drehzahl der magnetischen Oberfläche beträgt 2945 Umdrehungen in der Sekunde. Weitere Hersteller u.A. Epson haben die lizenzierte Technik von Iomega übernommen. Das Zipdrive ist im Begriff die 3.5" Diskette zu verdrängen (1998).